Neuffer

Fünf Generationen, ein Unternehmen.

Gründervater Ludwig-Ulrich Neuffer
 

Am 13. Januar 2007 jährte sich zum 135. Male der Tag der Gründung unserer Firma.
Im Jahre 1872 machte sich Ludwig Ulrich Neuffer zum selbstständigen Handwerker. Der erst 25-jährige kaufte die 500 Jahre alte Glaserei Christian Schramm in der Becherstrasse 3 am Hirschgraben.

Fenster für das Rathaus wurden geliefert, für den Königsbau, das alte Schloss, für die Akademie der bildenden Künste und das Hofdienergebäude. Zu den großen Auftraggebern zählten die königlich-württem- bergische Staatseisenbahn, die städtischen Bauämter Stuttgart, die württembergische Vereinsbank und das königlich-württembergische Hofbauamt, welches Ludwig- Ulrich Neuffer am 24. Februar 1887 zum "Hofglaser" ernannte.

Im Jahre 1903 trat Oskar Neuffer nach langjähriger Glaserausbildung in die väterliche Firma ein.

Oskar Neuffer
 
Albert Neuffer sen.
 
Becherstrasse 3
 
Rosenstrasse 26-28

Im Jahre 1905 erwarb Ludwig Neuffer die Gebäude der Wagenfabrik Wimpf und der Kundensägerei Diffenbacher in der Rosenstrasse 26- 28 im Stuttgarter Bohnenviertel die von nun Büro und Wohnräume zugleich waren.

Im Jahre 1906 trat Albert Neuffer nach Abschluss seiner kaufmännischen Ausbildung in die Firma ein.

Am 23. Januar 1907 erhielten die Inhaber der Firma Neuffer Fenster vom königlich-württembergischen Hofmar- schallamt den Titel "Königliche Hofglaser".

Eine von Ludwig Neuffer epochemachende Erfindung wurde vom königlichen Patentamt patentiert und als Reformfenster unter der Nummer D.R. 171244 registriert. Bei dieser Fensterkonstruktion ließen sich Innen- und Aussenfenster gemeinsam öffnen und schließen. Das "Neuffer-Doppelfenster" eroberte den Markt.

 

Im Jahre 1913 erfand Albert Neuffer das Doppelfenster "Rekord" System Neuffer welches einen besonderen Erfolg erzielte.
Den jedoch größten Erfolg erzielte das Schiebefenster "System Neuffer" das in Hotels, Banken, Krankenhäusern und Schulen eingebaut wurde. Nach dem Wegfall der alten Vorfenster wurde nun das Kastenfenster "System Neuffer" hergestellt.

Ernennung zum königlichen Hofglaser
 
Patent für Doppelfenster
 
Albert Neuffer jun.
 
Nachkriegsprovisorium Produktion 1945-54
Neuer Firmensitz in Stuttgart Wangen
 

Ab dem Jahr 1934 wurden umfangreiche Bauvorhaben in In- und Ausland abgewickelt. In den Jahren 1943/44 fertigte man Einheitsfenster für Wohn- und Betriebsgebäude sowie das durch den Reichsbeauftragten bestimmte Kriegsnormfenster. Nach dem Krieg lieferte die Firma Fenster für das Kreis- krankenhaus in Schwäbisch Hall, Hotel Graf Zeppelin in Stuttgart, Königshof in München, Gerling Konzern in Köln, BBC in Essen, Duisburg und Düsseldorf.

Aufgrund der immer weiter steigenden Nachfrage nach Neuffer-Fenster wurden die durch den 2.Weltkrieg ver- streuten Produktionsstätten zu klein. Im Jahre 1954 wurde in Stuttgart-Wangen ein geeignetes Grundstück mit Gleis- anschluss nähe des Neckar Hafens gefunden. Nach der Grundsteinlegung im März 1955 erfolgte der Umzug in das 6500 m² große Areal noch im selben Jahr.

Dies sollte bis heute der letzte Umzug der Firma Neuffer gewesen sein, die seither unter Gebrüder Neuffer Fensterfabrik GmbH firmiert.

Durch Albert Neuffer sen. wurde der gute Ruf der Firma im Bundesgebiet und im Ausland weiter gefestigt. 1966 übernahm Albert junior die Geschäftsführung. Neben seiner beruf- lichen Laufbahn, bekleidete er viele Jahre Ehrenämter in Berufsorganisationen und im gesellschaftlichen Leben war er Vize-Präsident des Württembergischen Automobilclubs.

Ihm zur Seite stand sein Sohn Jörg der bei Firmen in der Schweiz, Schweden, Amerika und Finnland ausgebildet wurde. Im Jahre 1963 wurde er in den Vorstand der Jungglaser berufen.

1972 war der Betrieb bis auf 150 Mitarbeiter angewachsen und es wurde hauptsächlich im Objektbereich gearbeitet.

 
Jörg Neuffer
Heutige Firmenleitung: Michael und Philipp Neuffer

 

Im Jahr 1995 trat Sohn Michael nach erfolgreichem Abschluss auf der Berufsakademie Stuttgart und diversen Praktika in die Firma ein.
Sohn Philipp ist nach erfolgreichem Betriebswirtschaftsstu- dium in London und Madrid seit 2005 für die Firma tätig.

Der wohl größte und prestigeträchtigste Auftrag blieb bis heute die Herstellung, Lieferung und Montage von Holz- Aluminium-Fenster für die Hauptverwaltung der Daimler AG in Stuttgart-Möhringen.

Heutiger Firmensitz in Stuttgart - Wangen

 
Daimler AG, Stuttgart-Möhringen

Heutiger Firmensitz in Stuttgart - Wangen
  Das heutige Lieferprogramm für den Wohn- und Objektbereich umfasst:

  • Kunststoff-Fenster
  • Kunststoff-Aluminium-Fenster
  • Holz-Fenster
  • Aluminium-Fenster
  • Holz-Aluminium-Fenster
  • Sicherheitsfenster
  • Haustüren
  • Fachgerechte RAL - Montage unserer Produkte